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Frauen jagen anders

  • Kategorie Aktuelles, Jagdpraxis / Brauchtum
  • Datum 29. April 2020
  • Kommentare 0 comment
Frauen

Es ist allgemein bekannt, dass Jägerinnen eher mal ein Stück springen lassen, als bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Finger krumm zu machen. Für einen männlichen Jäger wohl kaum nachzuvollziehen, dass wir Waidfrauen trotz einer „nicht genutzten Chance“ glücklich nach Hause fahren können.

Frauen
Glücklich ohne Beute Foto: Svenja Spöth

Sophia Lorenzoni
Warum hast Du nicht geschossen? Perfekter hätten die doch nicht kommen können!“ Nicht selten habe ich diesen Spruch schon gehört. „Nein, ich schieße nicht auf hochflüchtiges Rehwild.“ So, oder so ähnlich lautet dann meine Antwort.
Hartnäckige Grünröcke, die sowieso ein Problem damit haben, dass Frauen auf die Jagd gehen, werden nicht locker lassen. Häufig fühlt Frau sich unter Druck gesetzt.
Die Drückjagd ist der Extremfall. Dort geht alles sehr schnell, und nur ein erfahrener Schütze kann richtig absahnen. Für Frauen, die zögerlich sind und am liebsten eine 200-prozentige Sicherheit hätten, ist das eher weniger ein Ort, um Beute zu machen. Selbst wenn sie noch so gute Schützinnen sind.

Süße Kulleräugchen
Auch bei Ansitzen gibt es Situationen, in denen ich den Finger lieber gerade lasse. So zum Beispiel bei Jungtieren.
Sicher habe ich auch schon ein Kitz erlegt, aber das war Ende Dezember, da war es nicht mehr so kindlich wie Anfang September. Das ist bei uns Mädels wahrscheinlich Kopfsache.
Wir haben, vermutlich dadurch, dass wir unsere Kinder austragen, einen anderen Bezug zu diesem Thema. Wenn ich auf ein Kitz ziele, wird mir schlagartig klar, dass ich einer Mutter ihren Nachwuchs wegschieße.
Neulich kam die Diskussion auf, weil ich bei einem Spätansitz ein Fuchsgeheck mit 5 Welpen beobachtet habe. Ich wurde gefragt, ob der Niederwildbestand in diesem Revier so hoch sei, dass ich es mir leisten könne, ein ganzes Geheck springen zu lassen.
Sofort hatte ich das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen. Obwohl derjenige von Bejagung, Art und Struktur des Revieres keine Ahnung hat. Damit müssen wir Frauen eben umgehen können. Oder wir erzählen einfach nicht mehr von unseren jagdlichen Erlebnissen. Aber das wäre auch schade.
Wie oft saß ich im Mai schon draußen und habe mehrere Stücke Rehwild gesehen, aber nicht geschossen. Entweder weil ich mir unsicher war oder weil ich an diesem Tag einfach nur die Natur genießen wollte. Ich bin trotzdem glücklich und zufrieden nach Hause gefahren.
Meist mache ich mir erst dann einen Kopf, wenn ich meinen männlichen Mitjägern erzähle, was ich gesehen habe. Wenn ich dann schon die Frage höre „Und warum hast Du nicht geschossen?“, fängt es in meinem Kopf an zu rattern.
Aber warum? Müssen wir uns für einen nicht getätigten Schuss rechtfertigen? Ich fühle mich gelegentlich in der Pflicht, es zu tun. Eigentlich weiß ich aber, dass eine Kugel, die den Lauf nicht verlässt auch nie einen Fehler machen kann.

Vor allem bei Kitzen, die einen mit ihren niedlichen Knopfaugen anschauen, brauchen Jägerinnen mehr Überwindung, um abzudrücken Foto: Hubert Häring

Wieder mal treibt das Testosteron
Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass das Hormon Testosteron maßgebend für unseren Jagdtrieb verantwortlich ist. Vor allem bei Männern war es in Urzeiten schon so, dass die Stärksten die begehrtesten waren. Noch heute messen sie sich untereinander, und das geht bei der Jagd am besten anhand der Trophäe.
Die Trophäenjagd lehnen die meisten Jägerinnen hingegen ab. Ihnen geht es mehr um das Erlebte, und das ist auch nicht schlimm. Solange uns die Männer genießen lassen und nicht beginnen, Druck auszuüben, indem sie frotzeln: „Die schießt ja eh nichts!“ Manche Frauen können mit solchen Sprüchen umgehen. Andere verlieren regelrecht die Freude an der Jagd.
Auch Fragen, wie „Warum gehst Du überhaupt auf Jagd, wenn Du eh keine Beute machst?“, bekommen wir da zu hören. Solche Sätze müssen wir einstecken. Es zählt das Erlebte, und das kann uns keiner nehmen.

Ja keine Fehler machen
Wir wollen keine Fehler machen. Ich möchte 1. kein Stück anschweißen und 2. keinen Zukunftsbock erlegen. Vor allem als unerfahrene Jägerin bin ich beim Ansprechen sehr vorsichtig.
Ich möchte nicht sagen, dass Männer bewusst Stücke krankschießen. Aber die Risikobereitschaft ist höher als bei Frauen. So kommt es auch, dass Männer im Schnitt mehr Beute machen. Diese gönne ich ihnen natürlich von ganzem Herzen.
Wichtig ist, dass wir uns wohl fühlen, mit dem was wir tun. Und wenn es eben gerade die putzigen Kitze sind, die wir lieber beobachten, anstatt sie zu erlegen, dann ist es so. Auch wenn der Abschussplan für’s Rehwild noch nicht erfüllt ist.
Wir dürfen uns nicht unter Druck setzen lassen und deshalb Fehlabschüsse riskieren. Damit wir am Abend tatsächlich glücklich ins Bett fallen können

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