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  • Nach dem Schuss geht’s erst richtig los!

Nach dem Schuss geht’s erst richtig los!

  • Kategorie Aktuelles, Top-Artikel
  • Datum 24. Juli 2017
  • Kommentare 0 comment

Mit dem Schuss fällt von vielen Jägern die Anspannung ab —jetzt kann ja nichts mehr schiefgehen. Von wegen! Worauf Sie nach dem Knall achten müssen?

Markus Lück
Endlich, nach zahlreichen Ansitzen zieht der schon lange gesuchte Bock auf die Wiese. Die Entfernung passt — Auflage optimal. Langsam nimmt der Schütze seine Waffe in Anschlag. Das Absehen sitzt
bombenfest auf dem Blatt des Roten. Der Knall zerreißt die abendliche Stille. Bei der Zigarette danach sitzt der Jäger gedanklich schon zu Hause auf der Terasse mit einem kühlen Bier in der Hand. Doch ganz so entspannt darf der Weidmann die Sache nicht sehen. Damit alles glatt geht, sollte der Grünrock folgendes dringend beachten: Schon zum Zeitpunkt des Zielens muss sich der Jäger die Umgebung des Stückes, seine Position sowie die Entfernung zum anvisierten Stück einprägen. Markante Punkte im Hintergrund sowie ein Entfernungsmesser sind dabei sehr hilfreich. All das ist wichtig, um später den  Anschuss zügig zu finden. Unmittelbar nach der Schussabgabe muss der Jäger repetieren bzw. nachladen. Das beschossene Stück könnte nur angeschossen sein. Ein Nachschuss ist in einem solchen Fall dringend abzugeben. Denn auch wenn mit einem firmen Hund nachgesucht wird, muss die Nachsuche noch lange nicht erfolgreich ausgehen. Vor allem bei Lauf- und Äser- bzw. Gebrechschüssen
drohen lange Suchen, die oft erfolglos ausgehen. Direkt nach dem Schuss muss zudem das beschossene Stück genau beobachtet werden. Zeichnet es, liefert das dem Schützen und möglicherweise dem erforderlichen Nachsuchengespann wichtige Informationen über den Treffersitz der Kugel. Auch die Fluchtrichtung sollte sich der Jäger genau einprägen.

Auf Unbeschossene achten!
Doch nicht nur die Fluchtrichtung des beschossenen Stückes ist wichtig. Auch der Weg verbleibender unbeschossener Stücke kann für das Finden der Beute wichtig sein. Vor allem bei Sauen kommt diesem Punkt eine große Bedeutung zu. Beschossene Schwarzkittel flüchten nämlich gerne gemeinsam mit der Rotte. Auch wenn der laute Schussknall die Stille zerrissen hat, muss der Jäger unbedingt Ruhe bewahren und sich mucksmäuschenstill auf seinem Sitz verhalten. Denn verschwindet das beschossene Stück aus dem Sichtfeld des Jägers, können Geräusche verraten, in welche Richtung es abgeht bzw. wo es verendet. Vor allem lautes Krachen und das Brechen von Ästen sind gute Zeichen. Beschossene Stücke verhalten sich bei ihrer Flucht anders als gesunde. Hindernisse werden nicht mehr wahrgenommen. So kommt es oft zu den angesprochenen „lauten“ Fluchten. Bei Drückjagden sollte sich der Schütze neben den zuvor angesprochenen Punkten auch die Uhrzeit der Schussabgabe einprägen.

Weite, offene Fläche: Hier wird sich der Jäger die Position des beschossenen Stückes genau merken. Fotos: Michael Migos

Für den Jagdleiter ist das wichtig, um mögliche Sichtungen an den Nachbarständen zeitlich einordnen zu können. Das kann hilfreich sein, um den Weg des Stückes nachzuvollziehen und so eine bessere Nachsuche zu organisieren.

Auf die Länge kommt es an!
Wie lange der Schütze nach dem Schuss auf seinem Sitz bleiben muss, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Liegt das Stück im Feuer, kann der Jäger natürlich schon nach kurzer Zeit abbaumen. Verschwindet es in der Deckung, wird die Sache schon heikel. In solchen Situationen muss der Jäger die zuvor gemachten Beobachtungen Revue passieren lassen. Ist sich der Schütze seines Schusses sicher und lässt das Zeichnen des Stückes auf einen guten Treffersitz schließen, kann der Jäger eher zum Anschuss gehen als bei ungewissem Treffersitz. Die Wartezeit nach dem Schuss richtet sich auch nach der Wildart. Zahlreiche Experten empfehlen beispielsweise bei Rotwild, mindestens 30 Minuten auf dem Sitz zu verharren. Die Wartezeit nach dem Schuss ist entscheidend, weil das Wild je nach Treffersitz unterschiedlich lange braucht, um zu verenden bzw. schwer krank ins Wundbett zu gehen. Außerdem sollen die 51verbliebenen Stücke den Knall nicht mit dem Jäger verbinden. Hat der Nimrod sich dazu entschlossen, zum Anschuss zu gehen, baumt er mit ungeladener Waffe ab. Unten an der Hochsitzleiter angekommen, sollte die Waffe unbedingt wieder geladen werden. Selbst bei im Feuer zusammengebrochenem Wild, muss die Waffe auf dem Weg zum Anschuss geladen sein, weil das Stück flüchtig werden könnte und in diesem Fall ein Nachschuss zwingend erforderlich ist. Hat sich der Jäger die Position des Stückes vor der Schussabgabe eingeprägt und liegt am Anschuss Schweiß und/oder Schnitthaar, ist der Ort des Geschehens in der Regel schnell gefunden. Bleibt der Anschuss jedoch auch nach längerer Suche verborgen, sollte ein Jagdfreund hinzugerufen werden. Diesen weist der Schütze dann von seinem Sitz aus ein. Das hat den Vorteil, dass der Grünrock „von oben“ dieselbe Übersicht wie bei der Schussabgabe hat. Ist der Anschuss gefunden, geht’s an die Auswertung. Schweiß, Schnitthaar sowie Gewebeteile geben wertvolle Informationen über den Treffersitz. Ist sich der Schütze der Lage sicher, wie beispielsweise bei Lungenschweiß, kann er der Fluchtfährte bis zur nächsten Deckung nachgehen. Wird er dort nicht fündig, kommt der Hund zum Einsatz.

Der Anschuss liefert wichtige Informationen zum Treffersitz. Er sollte genau untersucht werden Foto: Martin Otto
1.057

Tag:nach dem Schuss

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