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Schlaraffenland statt Müllkippe

  • Kategorie Aktuelles, Jagdpraxis / Brauchtum
  • Datum 28. Juli 2015
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250 Hektar Einzugs—Gebiet hat ein Luderplatz. Damit die Ernte im Winter klappt, muss das Tischlein jetzt gedeckt werden.

Armin Liese
Wer einen Luderplatz strategisch günstig wählt, sachgerecht anlegt und regelmäßig beschickt, kann mehrere Rote in einer Winternacht erbeuten.

Voraussetzung: Ausdauer sowie Licht. Schneenächte mit Mondschein sind perfekt. Auf ausreichend Beleuchtung können wir nur hoffen, die Lage und das richtige Kirren liegt aber in unserer Hand. Deshalb ein paar Tipps, wie Sie reichlich Beute machen.
Augen auf bei der Standortwahl
An der Feld-Wald-Grenze ist der Fuchs meist sehr vorsichtig. Beim Auswechseln auf dem bekannten Pass sichert der Rote in der Regel lange, um dann zügig ins Feld zu schnüren. Ein Sitz am Waldrand ist somit für einen Luderplatz ungeeignet. Hat Reineke aber erst einmal Vertrauen im Feld aufgebaut und sich beruhigt, geht die Fraßsuche los. Dort sollten wir unsere Kirrbrocken anbieten.
Sehr gut ist ein Sitz an einem Heckenstreifen, noch besser an einem Bach. Hier schnürt der rote Freibeuter meist seitlich oder von vorne an. Außerdem schluckt das Bachgemurmel ungewollte Geräusche. Ein Anstoßen an der Kanzel kann schließlich jedem mal passieren.
Grundsätzlich ist natürlich die Hauptwindrichtung und Erreichbarkeit einzuplanen. Was nutzt mir der beste Luderplatz, wenn ich auf dem Weg dorthin im Matsch steckenbleibe oder der Wind ständig küselt?
Soll der Fuchs mit Schrot erlegt werden, darf der Kirrplatz nicht weiter als 30 Schritte entfernt liegen. Falls der Schuss mit der Büchse bevorzugt wird, dürfen es gerne 50 bis 70 Meter sein. Dies bietet weniger Chancen für den sensiblen Fuchs, den Jäger mitzubekommen.

Leckereien im Misthaufen

Vor dem Anrichten kommt erst einmal die Auswahl der Kirrbrocken. Nicht alles mag Feinschmecker Reineke: Gammelfleisch und Madenspeck zieht keinen Fuchs an den Luderplatz. Wenn Aaskäfer den Luderschacht besetzt haben, werden die meisten Roten die Nase rümpfen. Der Luderplatz darf kein stinkender Schacht sein, eher eine Frischetheke.
Damit sich das Kirrgut hält, sollte es mit dem Spaten auf mehreren Quadratmetern verteilt in den Mist eingegraben werden. So getrennt finden die Fliegen und Käfer nicht so schnell alle Brocken. Außerdem beschäftigt dies den Fuchs, und er gewöhnt sich an längeres Verweilen. Ein sicherer Schuss wird einfacher.
Kleine Mengen, aber regelmäßig lautet die Zauberformel. 6 bis 8 Brocken bleiben im Gedächtnis des Fuchses genauso hängen wie 20. Regelmäßig beschicken ist viel wichtiger. Jedesmal, wenn Reineke vorbeischnürt, muss er fündig werden.
Am besten ist es, den Luderplatz auf rund 15 Quadratmeter spatentief auszuschachten. Dort hinein wird Pferdemist gefüllt. Bei der Aufschichtung werden ein paar Kirrbrocken eingegraben. Weitere Vorteile von Mist sind:
• Das Luder ist für Krähen unsichtbar.
• Wird der Misthaufen oberflächlich geglättet, kontrolliert es sich sehr einfach, ob der hungrige Fuchs zu Besuch war.
• Das Luder ist bei Frost durch die Wärmeentwicklung des Mis­tes immer noch vom Fuchs zu erreichen.
• Füchse kennen Misthaufen oft von Bauernhöfen, wo immer etwas zu finden ist.
• Durch das helle Stroh ist der Kontrast zum Fuchs auch bei schlechterem Licht oft noch ausreichend.
Das ganze Jahr im Angebot
Wer Füchse erlegen will, sollte ständig seine Luderplätze beschicken. Im Revier fällt das ganze Jahr Luder an, denn der Straßenverkehr kennt keine Schonzeiten. Außerdem bei Drückjagden schon an den Sommer denken. In kleinen Mengen zerteilt und eingefroren, gibt es keine Engpässe.
Hundetrockenfutter hat sich alternativ bewährt. Es wird in der Regel sehr gut angenommen, verdirbt im Sommer nicht so schnell und lockt auch Mäuse an.
Wer es lieber vegetarisch mag, der verwendet Müsli, vorzugsweise mit Trockenobst. Mäuse werden magisch von Flocken und Nüssen angezogen und damit auch der Fuchs. Außerdem kontrollieren auch Marder diese aasfreien Stellen, denn süßen Früchten können sie nicht widerstehen.
Die Attraktivität eines Luderplatzes kann durch die Errichtung einer Mäuseburg noch gesteigert werden. Dazu werden Strohballen aufgeschichtet. Zwischen die Ballen wird Korn oder Druschabfabfall geschüttet. Nach kurzer Zeit nisten sich die Nager ein.
Fällt der erste Schnee, werden die Spuren von Reineke sichtbar. Ist er aktiv und leuchtet der Mond, kommt dann das große Schützenfest. Dies ist Lohn der Arbeit, anspruchsvolles Weidwerk und Hege für das Niederwild.

 

anlegen eines Luderplatz
Foto: Jens Krüger

Pferdemist sollte die Unterlage auf dem Luderplatz sein. Darin werden die Leckereien versteckt

 

Fuchs mit Hase
Foto: Klaus Schendel

Viele Füchse, wenig Niederwild.
Der Ansitz am gepflegten Luderplatz sorgt für Abhilfe

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Tag:Luderplatz

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